Wenn wir die Natur auf das reduzieren, was wir verstanden haben, sind wir nicht überlebensfähig. (Hans Peter Duerr)

Über mich

 
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Mein Name ist Christina Bachl-Hofmann, ich bin Kräuterpädagogin und leidenschaftliche Köchin. Meine Kindheit und Jugend habe ich im nördlichen Waldviertel verbracht, einer Landschaft, in der ich mich noch immer zu Hause fühle. Seit fast 30 Jahren lebe ich in Wien, wo ich Germanistik, danach Bibliotheks- und Informationsmanagement studiert und eine Laufbahn im Kulturbereich eingeschlagen habe. Mein Job war spannend und abwechslungsreich, aber die große Leidenschaft dafür hat irgendwann gefehlt.

Diese habe ich viel mehr in meiner privaten Passion in der Natur und der Kräuterkunde gefunden. Mein ursprüngliches Interesse an Heilpflanzen erweiterte ich immer mehr auf  alle nutzbaren Pflanzen in Wald und Wiese. Ich entdeckte die vielfältigsten Möglichkeiten, die mir diese Schätze in der Küche boten – ungeahnte, gesunde Geschmackserlebnisse, standen im wahrsten Sinne des Wortes kostenlos Am Wegesrand bereit.

Seit 2012 stand fest, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen und anderen Menschen das Wissen um die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Pflanzenwelt vor unserer Haustür weitergeben möchte. Meine über die Jahre erworbenen Kenntnisse habe ich in einer Ausbildung zur Kräuterpädagogin gefestigt, die ich immer wieder in Kursen erweitere. Ich bin sehr froh darüber, meiner Liebe zur Pflanzenwelt gefolgt zu sein.

Schon in meiner früheren beruflichen Laufbahn habe ich oft und gerne  Workshops abgehalten und mit Menschen gearbeitet. Als ausgebildeter Bibliothekarin ist es mir eine große Freude, alte Rezepte und andere Informationen in historischen Quellen aufzustöbern und auszuwerten – das kommt nun meinen jetzigen Aufgaben zu Gute.

berufliche Qualifikationen und Referenzen:

  • Magistra Phil. (Deutsche Philologie/Geschichte) an der Universität Wien
  • Master of Sciences (Bibliotheks- und Informationsmanagement) an der Donau-Universität Krems
  • diplomierte Kräuterpädagogin (Vitalakademie Wien)
  • seit Frühjahr 2016: Referentin der Vitalakademie bei den Lehrgängen zur/zum Dipl. Kräuterpädagoge/pädagogin in Wöllersdorf.

Was mir noch besonders wichtig ist

Bei meinen Angeboten ist es mir wichtig, gemeinsam mit anderen Menschen interessante, anregende Stunden zu verbringen. Ich treffe gerne Gleichgesinnte und entdecke mit ihnen abseits vom Alltag neue Perspektiven – so lässt sich hervorragend neue Energie tanken. Am liebsten arbeite ich mit Menschen zusammen, die am Selbermachen interessiert sind und meine Freude daran teilen.

Wer selbst ausprobiert hat, Pflanzen zu erkennen, zu finden, und zu den unterschiedlichsten Speisen, Getränken, Tinkturen, Tees, Cremes und vielem mehr zu verarbeiten, möchte nicht mehr darauf verzichten – davon bin ich überzeugt. Was kann es schließlich Wichtigeres geben als das, was in bzw. auf unseren Körper gelangt?

Über Am Wegesrand

Es gibt unendlich Vieles über all die Pflanzen auf unseren Wiesen und in unseren Wäldern zu erzählen, alte Rezepte auszuprobieren, sie mit aktuellen Erkenntnissen zu kombinieren und Neues zu entdecken.

Unsere Vorfahren bis zurück in die Zeit der Kelten und Römer hatten durch ihr intensives Leben in und mit der Natur einen weit größeren Erfahrungsschatz als wir. Sie beobachteten und deuteten die Naturgewalten, Jahreszeiten, Wetterphänomene und Gestirnkonstellationen und zogen ihre Schlüsse daraus. Ein großer Teil dieses Wissens ist über die Jahrhunderte vergessen worden, aber dennoch häufig in unterschiedlicher Form überliefert. Schon kleine Einblicke in die Kenntnisse damaliger Kräuter- und Heilkundiger lassen erahnen, wie Vieles wir über die Generationen fast verloren haben. Es lässt uns auch ansatzweise erkennen, dass wir nach wie vor wenig über die Natur wissen und sie oft auch nicht begreifen.

Wir könnten einen großen Teil unserer Lebensbedürfnisse mit den uns in der Natur zur Verfügung stehenden Mitteln befriedigen, doch die wenigsten Menschen tun das. Es liegt in unseren Händen, dies zu ändern und die Natur und ihre vielen kleinen und großen Geheimnisse wieder kennen und begreifen zu lernen. Indem wir uns das Wissen wieder aneignen, wie wir uns mit vielen Dingen, die Am Wegesrand wachsen, selbst versorgen können, gewinnen wir ein Stück Unabhängigkeit zurück. Wir können unser Leben weit mehr mitbestimmen, als wir denken, indem wir unsere natürlichen Ressourcen wieder nützen und schätzen lernen.

Am Wegesrand beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten, unsere heimischen Wildpflanzen wieder erkennen und nützen zu lernen. Es ist mein großes Anliegen, das Interesse an der Natur und an allem, was sie für uns birgt, zu wecken, altes und neues Wissen weiter zu geben und dabei selbst immer etwas dazu zu lernen.