Kiefern-Cookies Jänner


Schwierigkeitsgrad: Simpel

Zutaten:

- 300 g Dinkelkuchenmehl
- 175 g weiche Butter
- 150 g Rohrzucker
- 2 Eier
- ½ Teelöffel Natron
- ½ Teelöffel Salz
- 1 Messerspitze Vanille
- 4 Esslöffel frische, fein gehackte Kiefernnadeln



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Während der letzten Jahre habe ich im Winter regelmäßig meine Fichten für diverse Speisen und Getränke um einige Zweiglein erleichtert. Nun war es einmal Zeit, ein Kiefern-Experiment zu machen. Nach einem überaus feinen Kiefernnadel-Sirup – den ich beim nächsten Mal vorstellen werde – waren nun Kiefern-Cookies an der Reihe. Ich wurde nicht enttäuscht. Die gleichzeitig knusprigen und weichen Kekse schmecken dezent nach Wald und sind das Experiment wert.
Man kann übrigens so ziemlich alle naturbelassenen Kiefern bzw. auch Latschen essen. Am besten kostet man vorab einige Nadeln: Manche Kiefern schmecken sehr aromatisch, andere etwas weniger. Gesund und belebend sind sie alle – im Winter enthalten sie besonders viel Vitamin C. Ganz wichtig allerdings: Nicht mit den giftigen Eiben verwechseln!!!

Hier geht’s zum Rezept:

Mehl, Natron und Salz werden in eine Schüssel gesiebt und gut vermischt. In einer weiteren Rührschüssel werden nun Butter, Rohrzucker und Vanille für ca. 5 Minuten schaumig geschlagen. Die beiden Eier schlägt man nacheinander in die schaumige Masse. Anschließend hebt man drei Esslöffel der gehackten Kiefernnadeln und die Mehlmischung unter.

Nun sticht man mit einem Teelöffel kleine Kugeln aus, die man rund rollt und im Abstand von etwa 6 cm nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzt. Drückt man die Kugeln etwas flach, werden die Cookies breiter und flacher. Auf jedes Keks streut man noch einige gehackte Kiefernnadeln – das sieht hübsch aus und verstärkt den Kiefernnadel-Geschmack. Nun werden unsere Waldkekse im auf 180 °C vorgeheizten Backofen für ca. 10 – 12 Min. goldbraun gebacken. Die Cookies sind von Beginn an weich und sind ein wunderbares Teegebäck.



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